Eigentlich hätte ich es wissen müssen! Denn Verena hat es geahnt und mich (vor-) gewarnt: Wir haben einfach zuviel "unnötiges" Zeugs verschifft. Ja, der Container war halb leer und trotzdem: Es war immer noch zuviel - 140 Kartonkisten... Von einem Keller resp. Estrich à la Schillingstrasse können wir hier nur träumen. In unserem Townhouse haben wir immerhin ein kleines, fensterloses Nebenzimmer, welches jetzt schon bis obenhin vollgestopft ist. Keller gibt es generell keine - oder diese werden ausgebaut und vermietet (das ist aber eine andere Story).
So haben wir uns, quasi in weiser Voraussicht, bereits vor der Ankunft des Containers nach zusätzlichem, externem Storage umgeschaut. Ich habe versucht zu schätzen, was da alles rein kommt und hätte mich mit einem 5 x 5 x 9 Fuss Raum begnügt. Denn schon ein solcher kostet um die $100 im Monat. Auch hier hat mich Verena völlig zurecht gewarnt, dass dies wohl nicht ausreichen würde. Wenigstens zu Beginn nicht, bis dann mal das ganze Haus eingerichtet ist (und evtl. ein paar Sachen "abgestossen" sind). Wir haben uns dann für den nächst grösseren Raum entschieden. Zurecht, wie sich ein paar Tage später herausstellt. Aber seht selbst, wie viel freier Raum noch übrig ist:
Jetzt sind wir gefordert, dass aus diesem Provisorium kein "Providurium" wird. Einerseits darum, um unnötige Fixkosten zu sparen und andererseits möchte ich ja auch wieder ein kleines Fotostudio haben. Denn gerade all das Studio-Equipment ist jetzt im Storage eingelagert.
Allerdings scheinen die Kanadier generell dasselbe Problem - und sich darauf eingestellt zu haben, den Storage für längere Zeit zu mieten. Woran wir das gemerkt haben? Einerseits sind gewisse Raum-Grössen fast nicht mehr verfügbar. Und wir haben anderer Kunden Räume gesehen, die nicht nach Provisorium "geriecht" haben. Auch die Frau mit der Weihnachts-Deko in der Hand hat nicht diesen Eindruck hinterlassen...

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