Eigentlich spricht man in Vancouver nicht übers Wetter. Denn alle "Locals" wissen nur zu gut, dass es im Winter oft regnet (und stark windet). Daher verwundert es nicht, wenn früh morgens auf dem Weg zur Arbeit und trotz trockener Strasse, viele Pendler (vor allem weiblichen Geschlechts) Gummistiefel tragen. Klar gibt es auch modische Gummistiefel - aber darum geht es nicht. Denn eine Stunde später (oder eher) kann es bereits aus Kübel giessen. Ohne Regenschirm resp. Regenjacke geht hier zu dieser Jahreszeit niemand von Hause.
Heute habe ich mir beispielsweise erlaubt, für eine kurze Autofahrt die Jacke im Kofferraum zu lassen. Bis zum Parkieren in der Einfahrt hat es nur genieselt... Ich mache es kurz: nach knapp zwei Minuten, bis ich dann mit den Einkäufen im Haus war, war ich "pflotsch-nass".
Diese Wetterkapriolen haben aber durchaus auch ihre schöne Seite: Von unserem temporären Apartment aus sehen wir gleich rüber nach Downtown. Die Skyline ist einfach grandios. Aber seht selber:
Fazit: Genauso wie man im südlichen Kaliforniern nicht übers Wetter spricht, denn dort ist es meist 24°C warm und sonnig, akzeptiert man hier die schnellen Wetterumbrüche ohne Murren. Trotzdem würden wir uns über einen kalifornischen Sommer sehr freuen. Ohne schlechtes Gewissen, denn Wasser ist hier keine Mangelware :-)

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