Dank meinem Bike-Kumpel Matt kam ich im Oktober noch zu einem letzten "amazing" Backcountry Adventure in Vancouver. Kurzentschlossen planten wir ein kombiniertes Bike-Kajak-Camping Wochenende. Die Wettervorhersage war gut und Scott musste einmal mehr als Ausrüstungs-Lieferant herhalten.
Nach zwei Abfahrten am Mt. Seymour, packten wir unsere Kajaks in Deep Cove. Gegenüber dem Wander-Wochenende im Garibaldi Park, hatten wir diesmal den Vorteil, dass sich die ganze Ausrüstung mit Leichtigkeit in den voluminösen Kajaks bunkern liess.
Nach einer Stunde paddeln erreichten wir die Twin Islands. Die 3km haben meinen ungeübten Armen zugesetzt und ich war froh wieder Fuss auf festen Grund setzen zu können. Für Anfänger wie mich war das schon eine etwas wacklige Sache. Und kippen wollte ich das Kajak nicht, denn nicht die ganze Ausrüstung war in wasserdichten Säcken verpackt. Und wir haben in Deep Cove ein Beispiel gesehen, wo ein völlig durchnässter Mann von der Bootsvermietung gerettet werden musste...
Mit meinem Baumwoll-T-Shirt outete ich mich erneut als Hobbyiest. Andere Kajaker waren mit professionellen, wasserdichten Vollkörper Anzügen ausgerüstet. Allerdings konnte ich so die warme Herbstsonne besser geniessen. Und nahm etwas salziges Spritzwasser gerne in Kauf.
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| Weil wir ausserhalb der Saison zelteten, hatten wir (fast) die ganze Insel für uns alleine. Nur ein weiteres Pärchen (eben die vormals genannten, professionellen Kajaker) hatte bereits früher den besten Spot der Insel für sich beansprucht. |
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| Unsere Küche. Einfaches aber relaxtes Campieren in der totalen Abgeschiedenheit. Und die simplen Mahlzeiten schmecken hier einfach viel besser - das wissen wir ja noch vom Stossboden her |
Weil die Insel so klein ist, und eine Umrundung nur etwa 20 Minuten dauert, ist man quasi zum Nichtstun verurteilt. Was gerade das Gute ist, an dieser Art Wochenend-Beschäftigung. Und obwohl es schon früh einnachtet, sind wir erst sehr spät in unsere Zelte gekrochen. Erst nachdem uns das Bier ausgegangen ist...
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| Abendspaziergang einmal rund um die Insel. Ein kühles Bier durfte natürlich nicht fehlen. |
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| Am gegenüberliegenden Ufer befinden sich herrliche Wochenendhäuser, die nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Auf dem darüber liegenden Hügelkamm befindet sich der anstrengende, aber lohnenswerte Diez Vistas Trail, welcher wir als Familie auch schon gewandert haben. |
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| Die kleinere Schwesterinsel war wegen der Flut zu Fuss nicht erreichbar. |
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| Prächtiger Sonnenuntergang Richtung Deep Cove |
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| Der berühmte Morgennebel im Indian Arm zauberte mystische Stimmungen. |
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| Zwei Typen paddeln frühmorgens auf ihren Surfboards um die Inseln |
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