Feb 16, 2016

Wie wenig man doch seine eigene Heimat kennt

Insgesamt haben wir etwas mehr als acht Jahre in der Stadt Bern gelebt. Natürlich kannten wir uns im Kirchenfeld und den anliegenden Quartieren am Besten aus. Aber auch der Breitsch und die Länggasse waren uns nicht fremd...

Und trotzdem gibt es etwas, was man als "Einwohner" in der Regel überhaupt nicht von innen kennenlernt: die Hotels der Stadt.

Nun hatten wir bei unserer Abreise nochmals die Gelegenheit in einem Stadtberner Hotel zu übernachten und dieses etwas besser kennenzulernen: das Landhaus beim Bärengraben.

Zugegeben: unsere Kriterien bei der Wahl der Hotels waren eher die zentrale Lage und der vernünftige Preis für ein 4er Zimmer. Aber wir wurden nicht enttäuscht! Im Gegenteil: Das Hotel stellte sich als "hidden gem" (oder zu gut Deutsch: verstecktes Kleinod) heraus. Das Kajütenbett war ganz nach dem Geschmack von Sven und Jaël.

Aber vor allem die Betreuung der Gastgeber war phänomenal. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Schade, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten... Ich bin jedoch sicher, dass wir bei einem zukünftigen Schweiz-Besuch zurückkommen werden.

Dies noch zum Schluss: Wir waren dann beim Frühstück doch etwas überrascht, als an den anderen Tischen rund herum Berndeutsch gesprochen wurde. Das Hotel hat sich also auch bei den Locals Stammgäste gemacht :-)

No comments:

Post a Comment