Jun 12, 2016

Kleine Welt...

Kürzlich habe ich (Stefan) ein dreitägiges Bikewochenende in der Umgebung von Whistler verbracht. Meine Facebook Freunde haben dies bereits ausführlich mitgekriegt ;-) Wir haben zu viert drei tolle Tage im Sattel verbracht. Es war über 30°C heiss und staubtrocken: je einen Tag haben wir in Squamish, Pemberton und Whistler verbracht. Jede Region hat ihre ganz eigenen Spezialitäten und Trails. Auch hier, genau so wie an der North Shore, werden die Trails super gut unterhalten und sind tipp topp im Schuss. Aber mehr davon in einem anderen Post...

Heute berichte ich von einem anderen Erlebnis, welches so startet: Matt, unser Organisator des Weekends, hat in einem Hostel zwei Nächte für die ganze Gruppe reserviert. Das Hostel liegt etwas abgelegen 20 Minuten ausserhalb von Pemberton.

Nach einem tollen Biketag in Squamish, einem feinen Burger und 1-2 Bier im White Spot machen wir uns auf den Weg nach Pemberton. Es ist schon späterer Abend als wir Whistler und 40 Minuten danach Pemberton passieren. Problemlos finden wir die kleine Strasse Richtung Hostel und den letzten Abzweiger mit einem kleinen Schild und der Aufschrift "Schranz". Das hat mich schon mal stutzig gemacht: Ich hab meinen Kollegen gesagt, dass dies eigentlich ein typisches Adelbodner Geschlecht ist - was aber nichts zu bedeuten hätte.

Trotzdem habe ich nicht schlecht gestaunt, als wir zwar in Englisch, aber mit schönstem Schweizer-Akzent willkommen geheissen wurden. Schnell hat sich herausgestellt, dass Daniel Schranz aus Adelboden vor 28 Jahren zusammen mit seiner Frau Rosmarie aus Brienz nach Kanada ausgewandert ist. Zusammen betreiben sie das Hostel Shiloh-Works.


Ich wusste ja schon länger, dass einige Adelbodner nach British Columbia ausgewandert sind. Trotzdem war es überraschend, hier in unverfälschtem Adelbodner Dialekt begrüsst zu werden.

Was für ein Zufall, dass Matt ausgerechnet dieses Hostel gewählt hat!